Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferienzeit ist der neue TourismWatch (TW71) erschienen. Sie können ihn hier herunterladen.
Silvie und Simon reisen zum ersten Mal nach Südafrika. Das junge Paar, das Autorin Elena Beis auf dieser Reise begleitet, beobachtet und beschreibt, hangelt sich, sehr zur Belustigung der Leser, sprichwörtlich von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen. Wann immer sich die beiden von ihren eigenen (Fehl-)interpretationen leiten lassen, findet man in dem "Fettnäpfchenführer Südafrika" einen kleinen warnenden oder erklärenden Kasten, der aufzeigt, welchem "Fehlsch(l)uss" die beiden nun gerade wieder erlegen sind oder zu erliegen drohen.
Mit seinem lockeren, amüsanten Stil spricht das Buch vor allem junge Individualreisende an. Silvie ist das durchaus ein wenig abschreckende Beispiel für unnötige Panikmache, ihr "gefahrensituationserkennungsresistenter" Freund Simon zuweilen ein wenig zu unbedarft. Aus der leichten Übertreibung, in der ja bekanntlich die Anschauung liegt, ergibt sich der Mittelweg für sicheres Reisen in Südafrika. Der liegt in einem aufmerksamen und umsichtigen Verhalten, für das der Fettnäpfchenführer viele praktische Tipps gibt. Quasi "nebenbei" bietet er auch noch einen reichen Fundus an spannender Landeskunde.
Elena Beis: Fettnäpfchenführer Südafrika: My name is not sisi. Kulturkollision x 11. Conbook Medien GmbH, Meerbusch, 2. Aufl. 2010. 244 Seiten. ISBN 978-3934918429
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(1.187 Anschläge, 16 Zeilen, Dezember 2011)